KJW KP-01 GBB

Ein P226 Nachbau der es in sich hat? Heute haben wir das Vergnügen eine Bekanntschaft mit der KJW KP-01 zu machen. Diese ist, wie angekündigt ein Nachbau der SigSauer P226, welche u.a. von den Navy Seals verwendet wird.

Zur SigSauer P226

Die P226 ist von der Gattung der Selbstladepistolen, wie die meisten Pistolen die nach 1918 Entwickelt wurden. Die Basis lieferte die 1975 entwickelte SIG P220, hier wurde vor allem die erhöhte Munitionsaufnahme modifiziert um für neue militärische Ausschreibungen interessant zu werden. Vor allem hatte man es auf den US amerikanischen Markt abgesehen, hier sollte bald die M1911 ersetz werden. Obwohl der lukrative Markt an die US Army verloren ging, ist die P226 bis heute ein Erfolg. Sie wird unter anderem beim Secret Service, in der British Army, in der NCIS, den Navy Seals und vielen Polizeieinheiten Weltweit eingesetzt.

Das Äußere:

Die Airsoft wiegt gute 950g, liegt sehr gut in der Hand und ist matt Schwarz. Sie ist schlicht, trägt nicht auf und verzichtet gänzlich auf Markings. Wo sonst P226 eingraviert ist steht hier KJWorks, der Hersteller der Airsoft. Die Airsoft wird wie das Original zerlegt, hat dieselbe „Benutzeroberfläche“ in der Form. Die gesamte „Waffe“ ist sehr intuitiv aufgebaut. Leider jedoch ist die Waffe ausschließlich für Rechtshänder geeignet. Vorne befindet sich eine Rail zum Anbringen eines Griffs oder im Ausland einer Lampe. Sie hat einen funktionierenden decocker, d. h. sie kann durch Drücken eines Hebels entspannt werden. Insgesamt ist die Airsoft sehr robust und fühlt sich sehr hochwertig an. Die KJW KP-01 verfügt auf der Visierung über weiße Punkte, wodurch das absehen und anvisieren deutlich vereinfach wird. An der Front ist rechtsseitig schlicht das F im Fünfeck und der Importeur eingelasert.

Das Innere:

Zunächst sieht man direkt das Hop-Up-Rädchen, dies ist von innen Verstellbar. Jedoch rastet dies so fest ein, dass man es wohl nur einmal einstellen muss. Zudem ist der Schlitten enorm schnell de- und montiert. Daher werden wir das nicht als Malus werten. Der Innenlauf ist gerade und verzeichnet keine Kratzer oder Macken und besteht aus Messing. Das Hop-Up Gummi ist angenehm weich, insgesamt scheinen die Internals von hoher Qualität.

Der Schusstest:

Wir haben die Airsoft natürlich getestet. Hierzu sind wir bei 14°c draußen gewesen. Jedoch konnten wir selten mehr als 3 -5 Schuss hintereinander abgeben, da die GBB so ihren Cooldown erreichte. Somit können wir keinen verlässlichen Test oder ein Schussergebnis liefern welches unserem Anspruch genügt. Einzig, wir konnten auf acht Meter in der Wohnung schießen, hierbei trafen alle 10 Schuss das Ziel, was so jedoch auch keine Kunst ist.

Fakt ist: der Cooldown bei 14°c ist uns etwas zu niedrig, wir spielen unsere GBBs bis ca. 10°c und unsere TMs sogar bei -5°c. Hier muss man folglich etwas nachbessern. In der Wohnung bei 22°c hatten wir 0,77 Joule und konnten gemütlich ein Magazin leerschießen ohne den Cooldown zu erreichen. (Cooldown= das Gas wird beim plötzlichen Expandieren sehr kalt und nahe dem Gefrierpunkt. Ist das Metall bzw. die Außentemperatur der Waffe ebenfalls sehr ausgekühlt, dann sorgt das kühle Gas für das festfrieren der beweglichen Teile ( in der Regel der Nozzle-O-Ring an der Zylinderwand ( CB System ) Je schneller die Schussfolge, desto schneller kühlt das System aus bis es festfriert (Cooldown)). Die Airsoft hat einen knackigen Blowback der trotz allem Wetterfrust Spaß gemacht hat.

Im Spiel oder auf dem AIPSC Feld konnten wir sie somit auch nicht ausreichend Testen und möchten den Punkt außer Acht lassen.

Das Fazit:

Es ist eine schicke GBB die im Sommer sicherlich eine gute Partie abgibt, für die Winterzeit muss man sich dann wohl oder übel eine Alternative überlegen, denn da kann man die KJW KP01 nicht mehr einsetzen. Wer also genau das sucht, ist hier Goldrichtig.

Pro:

  • knackiger Blowback
  • realer Aufbau
  • liegt gut in der Hand

Kontra

  • 14°c Außentemperatur und die GBB ist unspielbar

Vielen Dank fürs lesen.

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